Opfergaben
Wenn du dich vor die Vitrine mit den beiden Opfergefäßen stellst, versuche dich das Gespräch zwischen einem Paar aus der Sippe vorzustellen:
(Die Frau klammert sich an einen Topf. Er ist bis obenhin gefüllt mit Korn.).
Mann: Gib ihn her!
Frau: Du hast doch bereits den Gabentopf.
Mann: Wir sollten dieses Jahr zwei opfern, damit die Götter uns mit einer guten Ernte belohnen.
Mann: Ich bin auf dem Weg zur großen Opferung im Moor.
Meine Frau erwartet wieder ein Kind. Wir müssen beten und geben, damit die Ernte nicht schimmelt, es nicht zu viel Regen oder Dürre gibt. Ich habe Angst, dass wir sonst Hunger leiden.
Frau: Du verschwendest unsere guten Körner.
Mann: Sie sind unsere Opfergabe an die Götter und wir brauchen ihren Segen mehr denn je.
Frau: Was die Götter essen ist mir egal, solange meine Kinder Nahrung haben.“