Die Gnomen

Im Tunnel gibt es auch ein geheime Gnomenhöhle. Die Gnome haben sich aber versteckt, weil ein Vater und seine Tochter gerade vorbei gegangen sind. Die haben beide über das geheime Leben der Gnome gesprochen:

Vater: Wir gehen heute in den Zauberwald!

Tochter: Wohnen dort Gnome?

Vater: Ja, deshalb ist der Wald magisch.

Tochter: Werden wir sie sehen?

Vater: Gnome kann man nicht so sehen wie Bäume. Gnome kann man spüren.

Tochter: Wo denn?

Vater: Es gibt Dinge, die wir sehen, und Dinge, die wir spüren.

Tochter: Wie denn?

Vater: Siehst du den Baum?

Tochter: Ja.

Vater: Bist du dir sicher?

Tochter: Ja!

Vater: Und bist du manchmal traurig?

Tochter: Ja, das bin ich.

Vater: Und kannst du die Traurigkeit sehen?

Tochter: Nein.

Vater: Aber du weißt, dass es die Traurigkeit gibt?

Tochter: Ja, ganz sicher.

Vater: Die Traurigkeit wohnt in deinem Bauch. Sie ist ein Gefühl.

Tochter: Oh!

Vater: Gefühle sind nicht so sichtbar wie der Baum, aber es gibt sie.

Tocter: Hmm …

Vater: Und so ist es mit den Gnomen. Wir können sie nicht mit den Augen sehen, aber es gibt sie. Genauso wie es die Traurigkeit gibt.

Tochter: Ich verstehe.

Vater: Immer weben wir ein Band. Aus der unsichtbaren und der sichtbaren Welt. Aus dem was wir sehen. Und aus dem was wir fühlen. Gerade webe ich ein Band. Aus diesen Bäumen Und meiner Traurigkeit. Und ich nenne es zaghaft meine Realität.